Auf dem absteigen Ast

Ja, Geschichten vom absteigenden Ast.
Wir sind auf dem absteigenden Ast, denn von nun an geht es bergab.
Beginnen möchte ich diesen Bericht mit der letzten Schleuse der Elde in Plau, dann unter der
Hubruecke durch auf den Plauer See, ein Abendessen beim Fischer in Alt-Schwerin (Juergenshof). Jetzt sind wir an der höchten Stelle des Wasserstandes in Mecklenburg, denn die Oberen Seen ( PLauer See, Flesensee, Koelpinsee und Mueritz) sind 64 m ueber Meeresspiegel. Zuerueck nach Potsdam ( 29m über NN) geht es also bergab.
Vorbei am Kloster in Malchow nach Waren. Dort haben wir im Hafen uns mit unserem Funkfreund DH0IAV zum Kloensnack getroffen .
Bei herrlichen Wetter die Mueritz in Richtung Sueden verlassen in die Kleinseenplatte. An dieser Stelle mal wieder ein Kompliment an die tolle Landschaft.
Mecklenburg verdankt seine Schönheit der letzten Eiszeit, welche 1000 Seen hinterlassen hat.
Am Zotzensee kamen puenklich zum Sonntag die frischen Broetchen zum Boot, ein Ritual zwischen Jochen
DM4JO und uns. Er hat unser APRS-Signal und findet uns so in der Wildnis, tolle Sache. Heute waren wir in Wesenberg, Einkaufen, Frisoer und was Essen.
Einkaufen hat geklappt, Frisoer hat geklappt und war amuesant, der Figaro ist schwul.
Vorher fragten wir eine Frau nach dem Weg zum Frisoer , sie sagte, da lang und links rum, da kommen sie als Mann bestimmt dran! Konnte ich in dem Moment nicht deuten, war mir klar als ich auf dem Stuhl saß.
Bei BODINKA ( Kultgasstaette) Essen hat nicht geklappt, macht erst 16:00 Uhr auf.
An unserem Liegeplatz auf dem Zernsee ankerte hinter uns auf dem See ein Dickschiff, eine gescharterte Linsen Sturdy.
Ich hatte 20m an, da gute Bedingen waren, eine Station aus Indonesien war lautstark da, YB0JS, also stellte ich mich im pile up an. Schon kamen von der Sturdy Rufe in Englisch-Have you a problem-shut up- greasy-
Ich antwortete in Englisch, wollte es ihm erklären was ich tue. Er verstand mich nicht.
Die Frau rief dann – stop this- mehr Wortschatz war nicht vorhanden. Wir verstanden dann, als – He english man- you greasy- gerufen wurde, daß sie uns fuer ein englisches Ehepaar hielten. Dann fuhren sie zum Glück mit graesy-Rufen weiter.
Als Funkamateur hat man es halt nicht leicht. Auf die Einstufung als Terrorist warte ich schon, bei meinem Boot mit den vielen Antennen. Aber Sonnenuntergänge sind hier was schoenes.

Hinweis: Bitte bei der Benachrichtigungsmail direkt auf den Link gehen. Verschiedene Mailprogramme stellen nicht immer richtig dar.

Die Besatzung der SKIPPER

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