Lilienthal-Karnin-Waschbrett und Strandläufer, das war der Tag nach Lütten Ort!

Lilienthal-Waschbrett und Strandläufer, das war der Tag nach Lütten Ort!

Wir sind sehr nett im Motorboot-Club Anklam aufgenommen worden, und haben dort zur Nacht gelegen.
Nach Wimpeltausch unseres Clubstanders gegen den des Clubs sind wir automatisch Ehrenmitglied mit unserem Boot im Motorboot-Club e.V. Anklam.
Ein Stadtbummel durch Anklam ist zu empfehlen, ebenso der Besuch der Gedenkstätten für Otto
Lilienthal, er wurde hier geboren und lebte bis zu seinem Studium in Berlin in Anklam.
Das große Lilienthal-Denkmal wurde vom Siegmung Jähn, dem ersten Deutschen im All, und dem russischen Kosmonauten Bykowski eingeweiht.
In der Nickolai-Kirche sind Modelle von Flugapparaten ausgestellt.
Die Nickolai-Kirche brannte im 2. Weltkrieg völlig aus und ist jetzt als kulturelle Begegnungsstelle sehr schön aufgestellt.
Ein paar Straßen weiter ist das Lilienthal-Museum, welche das vielfälltige Schaffen
eindrucksvoll zeigt. Lilienthal war nicht nur Flugpionier, er war Maschinenbauer und Erfinder z.B. von Spielzeugen. Mit vielen Eindrücken sind wir zurück zum Boot.
Dann Auslaufen Richtung Karnin um mal das zukünftige „Schlachtfeld“ für die Schlacht im
Äther zum Internationalen Leuchtturm und Feuerschiff- Wochenende zu besichtigen. Oh ha, der Steg ist fast weg, klar, im Seewetterbericht von Wolgast-Traffic kam zum Wasserstand 45cm über Seekarten-Null. Das haben wir auch schon auf der Peene bemerkt, sie floß mal wieder rückwärts.
Zur Erklärung: Bei Nordwest oder Ost ist das die Pegelerhöhung gegeben durch Winddrift.
Mit zackigen Nordwest sind wir dann den Peenestrom in Richtung Rankwitz gelaufen, haben
Rankwitz steuerbord liegen lassen und sind Richtung NNW ins Achterwasser. Die Wellen von
schräg vorn auf. Eine Fahrt wie auf dem Waschbrett mit 15-19 Knoten. Das Heck mit Motortrimm
in die See gedrückt und mit den Trimmklappen dagegen halten, so ging es perfekt ohne überkommendes Wasser.
Nach dem Anlegen in Lütten Ort sind wir mit einer kleinen Flasche Rotwein zum Strand, kurz über die Straße und den Deich, keine 200m.
Der Nord-West produzierte ganz schöne Brandung, das lockte einige Strandläufer zum Würmerpicken an.

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