Die bootlose Zeit

Hallo liebe Freunde des Blogs,

Ja, jetzt ist es wieder soweit, Weihnachten ist da, wer hätte das vor 4 Monaten bei Augustsonne auf dem Wasser gedacht.

Jetzt ist uns ein Licht aufgegangen. Wir sind mitten in der bootlosen Zeit, das Boot steht im Winterlager, einen Törnplan für das nächste Jahr gibt es noch nicht. Die letzten Wochen hat man im Advent sowieso nicht ans Boot gedacht. Aber jetzt geht es los, die Wintersonnenwende ist da und es wird wieder heller werden.
Ja, was ist bei uns so Alles in 2017 passiert ?
Begonnen hat es mit der Suche nach einem Händler, welcher unseren Motor mit 1000 Betriebsstunden nimmt, und uns einen baugleichen neuen Motor verkauft.
Hat geklappt, also Anfang März bei noch Minusgraden und Reif auf den Feldern mit Boot und Trailer
nach Rostock, den alten Motor abbauen, den neuen Motor dran und wieder nach Hause.
Das Boot dann wieder ins Winterlager. Im Mai haben wir unsere Persenning beim Sattler abgeholt, wir hatten ein paar Änderungswünsche, und er sollte sie reinigen. Boot aus dem Winterlager und vors Haus gestellt. Ilona mit Nähmaschine ins Boot und Vorhänge vor Ort genäht.

Ich habe das Batteriefach vorbereitet und einen zusätzlichen Lithium-Akku eingebaut

Jetzt haben wir den großen blauen Akku zum Starten des Motors und die zwei übereinander liegendeingebauten Lithium zur Versorgung. Dieses Jahr soll noch einer oder zwei dazukommen, dann
sind genug Wattstunden da.
Das Manometer zur Anzeige des Kühlwasserdruckes zeigte an Land maximalen Druck, oh ha.
Im Winter war die Leitung vom Motor kommend eingefroren und dadurch das Manometer überstreckt.
Also ausbauen, aufbördeln, reparieren und eichen, dann wieder zubördeln.
Dafür wurde eine Vorrichtung für die Drehmaschine gebaut.

jetzt funzt es wieder, wie man neudeutsch sagt.

Noch ein kurzer Test im Faß, Alles OK !

So ging es dann los zur neuen Saison

Nach einem schönen ersten Abend begrüßte uns dann die neue Saison mit strömenden Starkregen.
In den Nachrichten kam, daß in Berlin vieles unter Wasser stand.

Für und war wichtig, auch bei diesem Wetter-Alles dicht !
Auch sonst funktionierten alle Umbauten.
So konnte der Juli-Urlaub beginnen, wir haben die ALTE LIEBE trotz Vorsprung ! eingeholt, da
Wilfried seinen Außenborder umarmt hat,:-). Siehe unseren Blog https://motorboatskipper.wordpress.com/
Dann noch ein paar Umbauten in der Kajüte. Die mittig angebrachte Lampe störte, besonders am Kopf beim Aufstehen. Also weg damit, eine indirekte Beleuchtung eingebaut am Rand des Bugfensters. Und was machen wir mit dem Loch an der Decke in der Verkleidung? Ein Stück Rest des Stoffes war noch da, ich Windrose mittels Graphic-Software entworfen und zu Mister Minute, der Stickmachine angeworfen, dann ausgeschnitten und Ilona hat dann im Rückenliegen mit Schusternadel angenäht.
Jetzt ist es der Hingucker an der Decke in der Kajüte.
Im August dann per Trailer an den Kummerower See, die Peene zu Tal in Richtung Usedom, wie immer unser Ziel Karnin, mal zwei Wochen vor dem Leuchtturm-Event nach den Örtlichkeiten schauen, dann nach Lüttenort.

Der Kreis ist unsere Position im Vereinshafen. Jetzt noch schnell über die Düne zum Strand, ehe es dunkel wird.

Ein paar Tage Liegezeit mit Strandwanderungen, Baden und Proviant besorgen in Koserow oder Zempin haben uns sehr gefallen.
Zurück über das Achterwasser und den Peenestrom nach Karnin, dort Treffen mit Funkfreunden zum Internationalen Leuchtturm-und Feuerschiff-Wochenende. War wieder toll.
Schaut mal auf den Bericht von Dani
http://wetzsteinfunker.de/wordpress/international-lighthouse-lightship-weekend-2017-dl0mfk-lh/

Wir haben dann langsam wieder den Aufstieg zum Kummerower See ( es sind 30cm Höhenunterschied zu NN auf 130 km-zwinker;-)) getan. Nach drei Tagen in grandioser Natur waren wir wieder in Salem.

Auf den „letzten Metern“ hatten wir noch Nebel, welcher aber gegen Mittag verschwand.

In Salem im Yachthafen angekommen wurde das Boot aufgeslippt, dann ging es durch die Mecklenburger Schweiz nach Plau am See. Es begann der zweite Teil des Augusttörns. Wir wollten jetzt auch ohne Schleusen, leider nicht ohne Charter-Boote, wie auf der Peene, mal ausgiebig die oberen Seen und angrenzenden Kleingewässer erkunden. War auch toll.
Nachdem sich die Idioten ausgetobt hatten,

war der Abend uns und dem Sonnenuntergang.
Und, jedesmal, wenn wir Samstags nach Waren kommen, ist Hochzeit am Rathaus

Kurz noch vor unserem Ablegen im Hafen Bodo, den Kapitän des Dampfschiffes EUROPA, begrüßt, wir kennen uns schon länger, dann ging es zurück nach Plau mit Zwischenstopp im Jabeler See.

Das Boot aufslippen und zurück nach Thüringen.
Im September konnten wir aus Zeitgründen nicht mehr an einem Wochenende aufs Wasser.
Ein Treffen meiner Kommilitonen in Jena und ein paar andere Wochendtermine haben den
September gefressen.
Seit Oktober baue ich wieder am Boot in der Kajüte und einem NAVTEX-Wetterempfänger, ein neuer
vertikaler Dipol von 14m Höhe steht jetzt im Garten für mein Funkbetrieb.

Jetzt sind Innenarbeiten angesagt und wir hoffen, daß die „bootlose Zeit“ bald vorbei ist.

Euch Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir funken ein wenig mit dem Weihnachtsmann

Gesegnete Weihnacht, Gesundheit und Glück

Ilona und Rolf, die Besatzung der SKIPPER

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