Das Jahr als wir unser Wasser verkauften

Das Titelbild hat nun damit nix zu tun. An diesem Ort liegen wir nun eine Woche nach dem Internationalen-Leuchtturm-und-Feuerschiff-Wochenende am Westufer der Müritz vor Anker. Es war unser letzter
Leuchtturm an Bord, redlich geteilt.

Uns fällt der augenblickliche Wasserstand der Müritz auf, wir schätzen es fehlen so 25-30 cm.Nach dieser Trockenheit und der großen Verdunstungsfläche der Müritz kein Wunder.

Das Bild zeigt eindrucksvoll den gefallenen Pegel.

Wir hatten in „vorwendischen Zeiten“ so etwas schon einmal erlebt. Allerding mit noch größerem
Pegelverlust. Damals mit unseren Eigenbau-Sperrholzboot FJORD und MOSKWA – Außenborder unterwegs.
Um die Schiffbarkeit der Elbe für den Frachttransitverkehr per Binnenschiff nach Westberlin aufrecht zu erhalten, opferte man Wasser der Oberen Seen.
Ich finde leider einen Beitrag nicht mehr, weiß auch nicht mehr, ob ich ihn im Internet oder einer Zeitung gelesen habe, da wurde das „Wasserverkaufsjahr“ der DDR genau beschrieben.
Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei, und der jetzige Wasserstand hat natürliche Ursachen.
Zur Erinnerung, es gab auch ein Jahr in dem es genug Gemüse gab, man konnte es wegen der
Katastrophe in Tschernobyl und dessen radioaktiven Niederschlag bei uns nicht exportieren werden, also kam es in unsere Läden und alle hatten strahlende Gesichter, es gab mal was.

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