Ein Schiff wird kommen

Am letzten Tag in Ralswiek, es war ein Sonntag, haben wir frei von Schaaren der Touris den Ort erkunden können. An diesem Tag ist keine Vorstellung bei den Festspielen. Nach dem Wetterbericht und der Windvorhersage hatten wir beschlossen früh gegen 7:00 Uhr auszulaufen.
Den Abend verbrachten wir bei, ich, meheren Glas Störtebeker Hell und Sanddorn-Schaps, Ilona hatte sich für Wein entschieden in der Gaststätte RIFF direkt am Hafen. Eigentümer ist Gesine Lippert , die Frau von Lippi. Sie bedient auch zusammen mit einem lustigen und freundlichen Kellner. Dann auf Boot zur Nachtruhe.
Früh um 6:00 aufgestanden, Boot und Besatzung seeklar gemacht, dann sind wir los. In einem Zug bis Schaprode, vorsichtshalber haben wir getankt, obwohl der Tank noch 3/4 voll war. Wo man Treibstoff bekommt, wir zugegriffen. Voll ist Voll !
An Hiddensee vorbei, die Rinne fast nach Stralsund, an der letzten grünen Tonne rum und nach Barhöft.
Eigentlich wollten wir noch in die Klimphores-Bucht. Dort läuft man nur über das kurze Stück Land und ist an der See an einem herrlichen Strand ohne Touristen. Der National-Park beginnt dort, so kann man nur bis zur Kante, dort springt die Tiefe von 3 auf 0,3 m, fahren, geht dann zu Fuß. Das muß warten, da die Windrichtung es zu diesem Zeitpunkt nicht gestattete.
Zurück in Barhöft hat uns der Hafenmeister mit seinem Radlader geholfen Trailer und Boot aus dem Wasser zu bekommen. Die dortige Slipbahn ist sehr steil und zu kurz. Selbst Angelboote hatten dort ein
Problem. Zumal die Slipbahn mit eine abrupten Kante endet, dann geht es 1,8m abwärts.
Da dort schon Autos verschwunden sind, hat uns der Hafenmeister mit seinem Radlader Hilfe angeboten.
Ging Alles glatt und wir sind über Land nach Plau am See gefahren, strömender Regen. Pech war, daß unsere Fahrpersenning einen Riß bekommen hat und so Regenwasser ins Boot lief. Nicht ganz eine Badewanne konnten wir abpumpen. Nur der Teppich war achtern etwas naß, sonst funktioniert unsere
Entwässerung. Es sammelt sich Alles an den heckseitig eingebauten zwei Lenzpumpen.
Nach dem Slippen, hier problemlos, sind wir auf dem Plauer See an unsere Standardliegestelle. Den nächsten Tag nochmals in die Marina Segelschule Plau, und dann nach Malchow. Auf dem Plauer See haben die Jüngsten mit ihren Optis geübt.
In Malchow Eis essen ist Pflicht, bei guter Unterhaltung eines Saxophonspielers, er spielte bei unserer Ankunft -EIN SCHIFF WIRD KOMMEN-. Liegestelle im Moment am Westufer des Jabel. Nur wenig entfernt sind zwei Eurofighter abgestürtz.
Hier in den Oberen Seen fehlt 70 cm Wasser. Einmal kam den Winter und das Frühjahr nicht viel nach, und dann hat man über den Abfluß in die Elde viel Wasser für das Löschen der Waldbrände entnommen. Wir treiben uns noch ein paar Tage hier rum.
Wir berichten weiter.

Ein Gedanke zu “Ein Schiff wird kommen

  1. Danke für den schönen Bericht und noch viel Spaß. Grüßt Malchow von uns, vor allem die Aalräucherei Voß

    Von meinem Samsung Gerät gesendet.

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