Sommerfahrt Eins

Warum Sommerfahrt Eins, den Titel habe ich nicht ganz von Sommerboot1,
https://www.sommerboot1.de/, plagiatiert. Ja, warum, erstens gefallen mir die Törnbeschreibungen von Dunja und Stefan, und zweitens machen wir schon seit Jahren einen Juli-Törn und einen August-Törn.
Der Grund lag in der Urlaubsplanung unseres Arbeitgebers, https://www.marco.de/, und so ist es halt so geblieben, auch nachdem ich aus der Firma in den Ruhestand ausgeschieden bin. Ilona ist da noch tätig. Nun ein kurzer Abriss des Törns:
Für den 15. Juli war Garantiewartung meines Bootsmotors(https://www.evinrude.com/content/dam/evinrude/Germany/Documents/MY17%20Spec%20Sheets/E60%20DE.pdf) in Rostock-Stäbelow ausgemacht. Da wir eine 10 Jahre Garantie haben, war die erste 3 Jahres-Inspektion nötig-Keine besonderen Vorkommnisse– also Alles in Ordnung.
Das war ein Montag, unser Urlaub sollte aber schon am Wochenende beginnen. So haben wir beschlossen bis Montag eine Hafenrundfahrt in Rostock zu machen, hier der Blog dazu https://motorboatskipper.wordpress.com/2019/07/14/mit-der-scandinavien-fahre-um-die-wette/
Dann zur Wartung und mit dem aufgeladenen Boot weiter zum Darß. In Born haben wir geslippt, übrigens eine sehr gute Slipbahn, ein sehr netter und hilfsbereiter Hafenmeister. Ein alter Kapitain der Handelsmarine und nautischer Offizier, dem verbiegt man den Sextanten nicht !
Hier den Saaler und Bodstedter Bodden abgefahren, Ziel war Prerow, in der Ostsee baden. Zurück und das Boot aufgeslippt und nach Barhöft zum Slippen. Erster Adrenalin-Anstieg, die Slipbahn sehr steil, endet nach 3m Wasser abrup und dann geht es 1,8m abwärts. Also Ilona mit Handfunkgerät neben der Slipbahn mit langen Seil zum Boot. Als nur noch die erste Achse meines Doppelachsers auf dem Beton stand, gab es STOP. Zum Glück schwamm das Boot auf. Also raus kommen wir so wieder nicht ! Das waren Ilonas Träume den ganzen Törn.
Auto und Trailer abgestellt und abgelegt in Richtung Hiddensee. Da Ostwind war, sind wir seeseitig nach Kloster auf Hiddensee gefahren.
Ein paar Tage auf Hiddensee dann mit Tankstopp und Stadtausflug in Wiek auf Rügen nach Ralswiek, Störti mit Lippi ansehen und nach zwei Tagen zurück nach Barhöft. Der Hafenmeister in Barhöft hat unser Flehen (Ilonas Flehen) erhört und kam mit dem Radlader, da war vorn eine Kupplung dran und eine Winde, so haben wir das Boot auf den Trailer bekommen. Dann los nach Binnen über Land. In Plau am See in der Segelschule Plau geslippt ins Süßwasser, hier eine sehr gute Slipbahn.Die restlichen Tage unseres Juli-Urlaubes haben wir im Müritzgebiet verbracht. War so geplant, damit das Boot zum Schluß nochmal im Süßwasser läuft.
Der Motor ist Saltwater-Edition, dem macht das nix, aber nach Salzwasserfahrt klebt das Boot seifig. Dann sind wir nach dem Aufslippen gut zu Hause angekommen.
Nun warum das ganze Theater mit laufend Slippen, Binnen ist der Teufel los, Munitionfunde, Schleusensperrungen, Wasserstandsprobleme etc. , so haben wir diese Variante gewählt und haben es nicht bereut. Nachzulesen in unseren Blogs https://motorboatskipper.wordpress.com/ Im August geht es zum nächten Törn, wir berichten….

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