Smog on the water and Fire in the sky

Nachdem wir wieder eine Zweimann-Besatzung sind,sind wir nach Abwarten eines schweren Gewitters in Havelberg bei Regen los, durch die Schleppzug-Schleuse ( Seefunk-Kanal 21) auf die Elbe bei Wasserstand unter Normal. Um es vorweg zu schicken, es reicht zum Fahren, wenn man in der Fahrrinne bleibt und die Schifffahrtszeichen (Gelbe Kreuze) und näturlich die Betonnung beachtet. Kaum Verkehr, dafür wurde der Regen nun kräftig, an Gleitfahrt nicht mehr zu denken, da man nichts mehr sah. So ging es etappenweise mal schnell mal langsam zu Tal. Tanken in Wittenberge ist nicht mehr, da wird gebaut und es wird auch keine Tankstelle wieder geben, schade. Schon bei unserer Havelfahrt gab es keine Tankmöglichkeit. Bei der Marina Niederhavel in Brandenburg kein Benzin, das war aber schon vor 4 Wochen so. An der Havelbaude bei Grütz nun schon Jahre in Folge kein Benzin. Wir wurden grinsend abgewiesen. Das Grundstück macht auch einen russischen Eindruck.
Früher bei dem alten Eigentümer hat immer alles geklappt. Nun, wir haben ein sparsames Boot und einen großen Tank, so haben wir bis Havelberg nur 35 Liter ( Tank nur halb leer) verbraucht. Die dortige Hafenmeisterin hat uns Kanister in die Hand gedrückt und auch zur Tankstelle gefahren, toller Service. So konnten wir beruhigt auf die Elbe Richtung Dömitz. In Dömitz durchgeschleust in den Hafen im Oberwasser.
Von der Tankstelle in Dömitz haben wir dann 15 Liter geholt, mit den 10 Literen Reserve im Boot waren das also für die fast 100 km Elbe-Fahrt 25 Liter, bin zufrieden. Nun sind wir auf der Elde.
Überigens im Hafen steht ein Schild mit Tankservice, der Tankservice sieht so aus, daß man eine Schubkarre benutzen kann, Aufschrift, Lastenesel, und den Weg zur Tankstelle erklärt bekommt.
Nun zum Smog on the water. Die letzten Nächte waren kalt, weit unter 10°C, so war früh Nebel auf dem Wasser. So sind wir dann der Elde weitergefahren mit dem Ziel der Oberen Seen.
Die Natur um die Elde ist atemberaubend und schön, so sind einige schöne Tierfotos auf die Platte gekommen. Die Ruhe wurde nur sekundenweise durch das Triebwerk eines TORNADOS unterbrochen. In Plau am See angekommen sind wir in der Nähe der Wasserskistrecke von Anker gegangen zur Nacht. Den nächsten Tag zum Lenzer Krug und aufgetankt, die 128 km Fahrstrecke haben uns 25Liter Benzin gekostet, also 0,19 l/km. Ein üblicher Wert für unser Boot bei Verdrängerfahrt mit max. 5 Knoten. Dann noch Essen bei der Fischerei Wendorf ist Pflicht.
Übrigens, der Wasserwanderrastplatz Burow Eldekilometer 93 ist nicht mehr anfahrbar, gesperrt und verkrautet. Auch der bekannte Bäcker in Burow existiert nicht mehr. Hier wie immer unsere aktuelle nautische Position
Jetzt geht es lang in die Südspitze der Müritz.
https://aprs.fi/#!mt=roadmap&z=11&call=a%2FDL2ARH-5&timerange=3600&tail=3600 Eine ältere Törnbeschreibung ist auf unserer Webseite
https://fam-skipper.de/touren/Die_Elde_von_Doemitz_bis_Schwerin/album/index.html und
https://fam-skipper.de/touren/Die_Elde_vom_Eldedreieck_bis_Plau_am_See/album/start.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s