Scotty-Energie

Wer kennt den Spruch nicht? Ich denke jeder Fan von Kirk und Spock an Bord der Enterprise bei Star Trek.
Ja, aber Energie haben und immer haben sind zwei Seiten einer Medailie. Ohne ein vernüftiges Speichermedium verpufft jede Energie.
Auch wir wollen die einmal durch die Heckmaschine und die Solarzellen erzeugte Elektroenergie besser speichern. Nachdem ich vor zwei Jahren zwei Lithium-Akkus mit je 10Ah parallel geschaltet eingebaut als Versorgungsbatterie hatte, sind positive Erfahrungen gemacht worden. Die Akkus laden schneller, halten lange ihre Spannung und haben wenig Selbstentladung. Zum Starten der Heckmaschine verwenden wir aktuell einen Akku von OPTIMA ( sehr zufrieden), es ist aber ein Bleiakku, wenn auch moderner Konstruktion.
Von den 55 Ah sind keine 55Ah verfügbar, maximal 25 Ah, das liegt an der Physik des Akkus.
Beide Akkus können einzeln ans Bordnetz geschaltet werden, und in Sonderfällen zusammen.
Ein Sonderfall ist das gleichzeitige Laden per Solar, da die Solarzellen nur auf den Bleiakku wirken.
Diese Stellung verwenden wir beim Liegen an einem schönen Liegeplatz bzw. beim Laden beider am Landanschluß. Während der Fahrt sorgt ein ACR (Automatic Charge Remote) dafür, daß beide Akkus durch die Maschine geladen werden. Bei Stillstand sind die Akkus getrennt. In der Regel versorgt dann der Lithium-Akku das Boot. Bei Start wird durch ein Überbrückungsrelais der OPTIMA-Akku (Blei) zugeschaltet solange der Anlasser betätigt wird. So ist ein sicherer Star gesichert. Nun Wollen wir den OPTIMA-Blei-Akku durch einen Lithium-Akku ersetzen. Ermutigt wurde ich durch Tasso DL5ZK, er hat seinen Wohnwagen so umgerüstet.
Einen fertigen Lithium-Akku, z.B. von LIONTRON ( https://liontron.de/lithium) einzubauen wäre eine der Optionen, aber da bekomme ich nur eine 80Ah unter. Durch Verwendung von Einzelzellen kommt man auf 105 Ah, das gefällt mir besser. Das Fachwissen zum Zusammenbau und der Anwendung der BMS ( Batterie-Management-System) ist vorhanden, so kann man diesen Schritt tun.
Schon jetzt können wir beide Akkus per Bluetooth kontrollieren, dazu ein Modul an jedem Akku und ein App auf dem Smartphone.
Ein paar Teile zum Umbau sind schon vorhanden, der eigentliche Umbau kommt nach unserem Abschluß-Törn.
An der Elektronik des Bootes brauche ich keine Veränderung vorzunehmen, der Solarladeregler passt, lediglich der Batteriemonitor ist jetzt von 55 Ah auf 105Ah umzustellen und der Peuckert-Faktor auf 1,06 für Lithium.
Mit einem Modell des Akku-Packs habe ich nochmals die Geometrie überprüft, dem Kauf von 4 Zellen steht nichts mehr im Wege.
Was haben wir noch verändert. Während des August-Törns ist nun der dritte Wasserhahn mit Schalter gestorben. Nun habe ich die Nase voll, entweder war der Schalter defekt oder der Hahn undicht, mal nach außen mal nach innen. Unsere Seewasserpumpe drückt 6 bar, das haben die Billigdinger nicht verkraftet.
So gibt es jetzt einen drucklosen Auslauf und die Pumpe wird per Impulsrelais geschaltet.
Wir berichten weiter, vom Abschluß-Törn und nach der Auswertung der Bilder mit unterwegs gemachten Tieraufnahmen.

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