MIKE-FOX-KILO oder so, und der Eurofighter schnorchelt dazu

Nun mal im Ernst, im letzten Blog war eine Vorschau auf unsere Reise auf der Peene zur Insel Usedom.
War wie immer schön und erholsam. Bis jetzt ist unsere Persenning ( für Landratten: Ist unser Verdeck ) nicht wieder runtergekommen, da das Wetter, also Wind und Regen, es nicht zugelassen haben. Alles nicht so schlimm, so ist es auch schön. Wie immer haben wir auf halben Weg zwischen Loitz und Alt Plestlin in einem alten Torfstich, an einem klapprigen Steg festgemacht und übernachtet, jetzt auch wieder. Hier liegt man fest und gut.
Bevor wir in Richtung Karnin gefahren sind, waren wir im Motorboot-Club Anklam. Zwei Tage zum Einkaufen, das Boot betanken und mit Bootsfreunden plaudern. Roland der Club-Vorsitzende hat ein neues Boot, Gratulation zur neuen Bavaria. Sie heißt CLAUDI III, Claudi ist seine Frau, das dritte Boot mit ihrem Namen. Kommentar von Roland: Andere wechseln die Frau, ich das Boot. Roland weiter so !
Ärgerlich nach zwei Jahren sind beide Trimmsensoren der Antriebe undicht, das eindringende Wasser meldet im Display FEHLER. Also Boot kranen und an Land die Sensoren wechseln. Da werden, ist bekannt, die O-Ringe undicht, Pfennig-Kram. Wenn man an O-Ringen spart, fliegt schon einmal eine Raumfähre in die Luft. Hier ist es nur eine Fehlermeldung.
So, nach dem Kranen sind wir dann nach Karnin gedampft. Tasso DL5ZK mit XYL waren schon da, hatten sich am Rand der Wiese aufgestellt. Der neuen Betreiber des Sportboot-Hafens hat viel Arbeit in die Gestaltung, Reperatur und Ausstattung des Hafens gelegt. Ein neues Caffee ist entstanden mit gutem Angebot, von Bockwurst bis selbstgebackenen leckeren Kuchen.
Dank seiner Erfahrungen mit uns vom letzten und vorletzten Jahr sind wir wie immer willkommen.
Der Teilnahme unserer Crew am Internationalen-Leuchtturm-und-Feuerschiff-Wochenende hatte also gute Voraussetzungen.
Wie schon nun seit fast 20 Jahren, begonnen hatten wir 2003, sind wir unter dem Event-Rufzeichen der Marine-Funker-Runde DL0MFK ( DELTA LIMA NULL MIKE FOX KILO) in der Luft, und vertreten neben weiteren 63 Stationen Deutschland international in diesem EVENT.
Strom wurde verlegt, die Stationen aufgebaut, Kabel verlegt und die Masten der Antennen errichtet.
Ich habe vom Boot aus gearbeitet über einen Dipol für 80m, welchen ich mit Jochen DM4JO aufgebaut habe. Benutzt wurde die Anlage an Bord der SKIPPER mit einem IC-7000 und 100 Watt Sendeleistung.
Der Landstrom sorgte dafür, daß meine Bordbatterien über die 4 Tage hinweg geladen blieben.
Der Solarstrom reichte trotz MPPT-Reglers (Maximum Power Point Tracking) nicht aus für ständigen Betriebes der Funkgeräte, immerhin 20 A beim Senden.
Mit der Anzahl der Funkverbindungen, den erreichten Stationen rund um den Erdball waren wir recht zufrieden, jetzt die Logs zusammenfassen, Torsten DL4APJ schicken, er kümmert sich in unseren Team um den Druck der QSL-Karten ( Empfangsbestätigungskarten – Erklärung für den Rest der Welt, welche keine Sendelizenz haben, ha, ha ).
Am Montag wurde dann zusammengepackt, abgebaut und nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann auf Heimreise, wir wieder in die Peene. Dieses Jahr werden wir Achterwasser, Lütten Ort, Krumminer Wiek und Kleines Haff nicht erkunden, der Wind ist zu püstig, wie man hier sagt.
Ja, und nebenbei schnorcheln die übenden Eurofighter aus Rostock-Laage am Himmel rum.
Das Titelbild zeigt unsere QSL-Karte, die restlichen Bilder sind wild aus diesem Törn ausgesucht. Wir berichten weiter.

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